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Der Weg vom Aufsteiger zum Liga-Meister



Unser Juniorinnen 1 U23 startete die Saison als frisch aufgestiegenes Team der 2. Liga in der 1. Liga. Auf Grund von einer Schulterverletzung stellten wir unser Team das erste Mal mit einer Libera aufs Feld.

Dank einem grossen Kampfgeist und vollem Einsatz, ist es den Juniorinnen gelungen, sechs von acht anspruchsvollen Spielen für sich zu entscheiden und viele wichtige Punkte zu sichern. Gemeinsam sind sie durch Höhen und Tiefen gegangen und haben gegen Ende Saison einen einzigartigen Teamzusammenhalt entwickelt.

Das spannendste Spiel war wohl das Letzte. Bereits in der Garderobe war die Motivation hoch, denn den Spielerinnen war bewusst, wenn sie zwei Sätze gewinnen, holen sie den ersehnten Aargauer Meistertitel nach Hause.

Ab der ersten Spielminute waren sie bereit, um jeden einzelnen Punkt zu kämpfen. Es gelang ihnen Dank vielen starken Service und effizienten Angriffen viel Druck gegen das Team von Volley Schönenwerd auszuüben und den ersten Satz 25:14 zu gewinnen. Auch der zweite, etwas intensivere Satz hat der Mutsch mit 25:20 für sich entschieden. Und dann war es geschehen, mit dem Schlusspfiff des zweiten Satzes hatten wir den Titel gewonnen und das Team war nicht mehr aufzuhalten. Im dritten Satz haben sie noch einmal bewiesen, dass sie sich ihn wohlverdient hatten – mit einem atemberaubenden Spiel und einem noch stärkeren Teamgeist, haben sie den letzten Satz mit 25:7 gewonnen. Es war ein toller Abschluss der Saison 2022/2023.

Auch die Spielerinnen möchten einen Einblick in ihre erfolgreiche Saison geben:

· Julia (Captain, Passeuse): «Da wir "nur" als Zweitplatzierte aufgestiegen sind, waren wir vor dem ersten Spiel extrem nervös, weil wir eigentlich damit rechneten, als Underdog in die 1. Liga einzusteigen. Als wir das erste Spiel aber souverän gewannen und auch die Spiele danach für uns sehr gut verliefen, packte es uns, und wir wollten mehr. Mit unserer Motivation, unserem Kampfgeist und dem Willen unser neues Ziel, als Ligameister abzuschliessen, zu erreichen, holten wir Sieg um Sieg nach Hause und auch wenn es zwischendurch ein paar Dämpfer gab, gaben wir nicht auf.

Wir sind als Team sehr stark zusammengewachsen in dieser Saison, sodass wir uns blind vertrauten und uns auch in "Down-Phasen" wieder motivieren und aus diesem Loch rausziehen konnten.

Ich könnte nicht stolzer sein und es war mir eine Ehre noch eine letzte Saison Captain dieses extrem tollen Teams gewesen zu sein.»


· Lea (Ersatz-Captain, Aussen): «mir sind eif die tollste wil mer als ufstiger erste worde sind, en match wo bsunders cool gsi isch isch de 5sätzer gäge lunki womer no gunne hend und de gege bade in bade (wo glaub 3:1 gsi isch odr sogar 3:0)»


· Pascalle (Libera): «Diese Saison durfte ich wegen meiner streikenden Schulter als Libera und nicht wie sonst als Aussenangreiferin starten. Dies war sowohl für mich als auch für das Team eine Umstellung, da wir normalerweise nicht mit Libera spielen. Es war nicht nur eine Systemumstellung, sondern auch vor allem eine mentale Challenge. Als Libera bleiben die Möglichkeiten im Angriff und Service zu Punkten weg. Ich probierte allerdings mein Bestmöglichstes mein Team in der Annahme und Defense zu Unterstützen und ihnen so Rückendeckung zu geben, damit sie so die entscheidenden Punkte erzielen konnten. Die Saison ist für mich geprägt mit vielen langen Ballwechseln, einigen 5-Sätzer, einige blaue Flecken aber vor allem durch ein hammer Team, das bewiesen hat, dass man als Team alles erreichen kann. Wir sind als Team zusammengewachsen, sind als Team aufs Spielfeld gestanden und haben als Team die 1. Liga gerockt und dürfen uns nun Aargauermeister nennen!!»

· Selina (Passeuse): «Ich finde diese Saison hat mir sehr gut gefallen, weil ich war echt froh, in dieses Team gekommen zu sein, es hat mir gefallen wie wir ein Team waren und man hat es gut gemerkt. Es ist schön, dass wir uns gegenseitig motivieren, das hat mich glücklich gemacht dieses Team hat gekämpft und ich finde es hat sich ausgezahlt :)»


· Fabienne (Dia): «Wills för mich und ganz vill anderi die letscht saison mitem Juniorinne 1 gsi isch, bin ich mit mene trurige gfühl id saison gstarted. Mer hännd alli gwüsst, dass das die letscht saison i dere konstellation wird si und hännd darum vo afang ah richtig gas geh und immer um jede punkt kämpft und debi mega vill spass gha. Darum bini umso stolzer uf oises team und dörf jetzt sogar mitem Meistertitel mini ziit bide Juniorinne abschlüsse. :)»


· Sara (Dia): «Mit unserem gemeinsamen Spruch konnten wir uns im Team gegenseitig motivieren, das hat mir sehr gefallen. Nach einem Sieg stand bei jedem die Freude ins Gesicht geschrieben. Es gab dann auch manchmal einen Besuch im Mc Donalds, was unseren Teamgeist noch mehr stärkte.»


· Sophie (Aussen): «Die Saison als Aufsteiger zu gewinnen war das Beste von allem. Der Teamzusammenhalt war super und wir konnten trotz 2 verlorenen Spielen zusammen lachen und Spass haben.»


· Praiowa (Aussen): «Was ich gut fand, war eurer Teamzusammenhalt und wie es immer gute Laune gab. Durch die guten Trainings habe ich viel gelernt. Manche haben mich immer wieder geholfen und auch Tipps gegeben :)»


· Jasmine (Mitte): «Das Beste dieser Saison war der Zusammenhalt des Teams. Ich kann nur noch an gute Momente zurückdenken, auch wenn wir mal einen match verloren haben, blieb die Atmosphäre im Team immer noch sehr gut.»


· Xiadani (Mitte): «Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir die Stimmung auf und neben dem Spielfeld. Wir freuten uns über gut gelungene Service, Angriffe und Pässe und haben zudem in schwächeren Phasen zusammengehalten und die Nerven nicht verloren (meistens).»


· Moira (Mitte): «Ich fand die Saison sehr cool. Wir konnten tolle und spannende Spiele spielen und hatten herausfordernde Gegner. Ich bin stolz auf mein Team und stolz, dass wir uns so gut geschlagen haben in der 1. Liga.»


· Michelle (Mitte): «Die vergangene Saison war die coolste Saison, welche ich mitspielen durfte. Wir hatten als Team einen sehr starken Zusammenhalt, erschienen fast immer vollzählig an jedem Match und hatten alle das gleiche Ziel, auf welches wir hingearbeitet haben. Wir haben uns gegenseitig gepusht und jede hat ihren besten Beitrag am Team geleistet. Mit den verschiedenen Stärken der Spielerinnen gewännen wir Match für Match. Ich denke diese Motivation war schlussendlich auch der Schlüssel zum Meistertitel. Ich bin stolz auf das U23 J1.»

Die Spielerinnen haben gegenseitig ihre Schwächen ausgeglichen und ihre eigenen Stärken eingebracht. Das großartige Zusammenspiel als Trainerin vom Spielfeldrand aus anzuleiten, sie anzuspornen zu kämpfen, gemeinsam einen Weg durch Tiefpunkte zu finden und jede einzelne Spielerin bei ihrer spielerischen Entwicklung zu beobachten war mir eine grosse Ehre. Ich bin unglaublich stolz auf mein Team.

Coach Anna


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