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saisonende beim damen 1 und ein kleiner taucher in der endphase

Das Herren 1 durfte diese Saison wieder in der 2. Liga antreten. Dank der Gruppenzuteilung von letzter Saison und der dezimierten 2. Liga-Herrengruppe (9 anstatt 10 Teams) durfte das H1 in der 2. Liga verbleiben trotz des letzten Schlussrangs. Diese Saison sollte jedoch alles anders kommen. Das H1 startete gut und konnte in diese Saison nach der Vorrunde auf dem 4. Platz der 2. Liga brillieren. Es galt jedoch diesen Rang mit Vorsicht zu geniessen, denn Platz 9 war lediglich 6 Punkte (und somit 2 Niederlagen) entfernt. In der Rückrunde konnte das Team leider nicht die Konstanz aus der Vorrunde mitnehmen und musste auch noch verletzungsbedingt dezimiert an den Spielen antreten. So ging das ein oder andere Spiel verloren und somit auch der eine oder andere wichtige Punkt. Somit musste das Herren 1 sich im letzten Meisterschaftsspiel gegen den TV Lunkhofen beweisen. Mutschellen auf dem 2. letzten Rang brauchte dringend einen Punkt, um Lengnau vom 3. letzten Platz und somit vom Ligaerhalt zu verdrängen. Der TV Lunkhofen befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem 5. Rang und war bereits sicher. Nervenaufreibender hätte das letzte Meisterschaftsspiel für die Herren wohl kaum sein können. Es reichte ein Punkt um den Ligaerhalt zu sichern doch Lunki hatte eine deutliche Steigerung seit Meisterschaftsbeginn hingelegt und die Mutschlis hatten eher eine abnehmende Kurve zu verzeichnen. Am Ende bewiesen die Mutschlis jedoch Nerven aus Stahl und die richtigen Aktionen in den richtigen Momenten. So konnte mit einem 3:1 Sieg über den TVL der Ligaerhalt gesichert werden. Durch die sehr kleinen Punkteunterschiede in der Rangliste konnte sogar der Sprung von Rang 9 auf Rang 6 gemacht werden. Das Damen 1 hatte eine komplett andere Ausgangslage. Statt möglicher Abstieg hiess es in der Saison 2017/18 für das D1 Aufstieg aus der 3. Liga Classic in die 3. Liga Pro und somit die Verwirklichung eines im 2016 gefassten Ziels. Somit starteten die Spielerinnen relativ zwangfrei und mit geringen Erwartungen in die Meisterschaft. Doch bereits nach Spiel Nr. 4 war allen klar - es liegt einiges drin! Nach 4 Spielen und der vollen Punktzahl (12) befand sich der Aufsteiger auf Rang 1. Doch natürlich mussten noch weitere Gegner bezwungen werden und so ging es weiter Spiel für Spiel. Mit vielen guten Serviceaktionen, Nerven aus Stahl, Verteidigungen, von denen man nur zu träumen wagte und einem unerschütterlichen Teamgeist gewannen die Mutschlis ein Spiel nach dem anderen und liessen sich keinen Punkt abknüpfen. Im 3. letzten Spiel der Vorrunde ging es schliesslich gegen Erzfeind Aarau, welches bereits in der Vorsaison der Konkurrent um den Aufstiegsrang war (beide Teams konnten schliesslich aufsteigen, Mutsch als 1. Platzierter und Aarau als 2. Platzierter). Nach dem 1:1 in Sätzen galt es den 3. Satz zu gewinnen, um weiterhin ohne Punkteverlust an der Tabellenspitze zu bleiben. Doch das schien Aarau zu verhindern zu wissen. Mit vielen guten Services setzten sie die Mutschli-Annahme sichtlich unter Druck und konnten sich schnell deutlich absetzen. Beim 18:5, als der Satz verloren schien, kam schliesslich die Wende. Die Mutschlis liefen Aarau das Servicehoch ab und die Aarauerinnen übernahmen die Unsicherheit in der Annahme und so konnte der Satz, auch dank des fantastischen Zusammenspiels der Mutschlis, und der Match am Ende auch noch mit 3:1 gewonnen werden. Wieder ein Sieg ohne Punkteverlust. Schliesslich Ende Dezember war es Fakt. Die Mutschlis, die Aufsteigerinnen aus der Saison 2017/18, waren nach 8 Spielen und mit 24 Punkten ungeschlagener 1. mit deutlichen 9 Punkten Vorsprung auf das Zweitplatzierte Aarau. Die Rückrunde war somit geprägt von Erwartungen. Doch auch diesen konnte das Team stets gerecht werden. Ein Sieg nach dem anderen konnte im Januar zu 3 Punkten umgesetzt werden und auch im Cup zogen die Mutschlis Runde für Runde weiter. Am 15.01.2019 kam es schliesslich zum Spiel gegen den 1. Platzierten aus der 2. Liga und somit den potenziellen Aargauermeister VBC Kanti Baden im Cup-Achtelfinale. Was da passierte, wagte wohl niemand zu erwarten. Die Mutschlis schlugen sich bereits im 1. Satz sehr gut und konnten mit vielen guten Aktionen brillieren. Am Ende ging der Satz jedoch verdienterweise an den Favoriten aus Baden. In Satz 2 konnte das Team sich jedoch steigern und Baden den Riegel vorschieben. Mit guten Services und viel Druck konnten die Mutschlis den Satz über die Badenerinnen gewinnen und glichen die Konten aus. In Satz 3 gelang schliesslich besonders in der Verteidigung alles und Baden wusste scheinbar kein Mittel mehr, um den Ball bei den Mutschellenerinnen auf den Boden zu bekommen. So gelang das überragende 2:1 für die Mutschlis. Im 4. Satz war jedoch Baden wieder konsequenter und es gelang ihnen auch wieder mit diversen Aktionen und dem notwendigen Spielwitz ihre Punkte zu machen. Nun ging es in die Verlängerung und es verhiess spannend zu werden. Die Mutschlis konnten überraschenderweise schnell die Oberhand gewinnen im Tie-Break und im entscheidenden Moment hiess es 14:10 für Mutsch. Ein einziger Punkt fehlte zur Sensation. Doch die Mutschlis schienen irgendwie nicht bereit für die Sensation... die Nerven aus Stahl rissen ab und Unsicherheit machte sich breit. Statt Bälle zu spielen, wurden sie einfach fallen gelassen. Auch ein Time-Out zeigte keine Wirkung. Im wichtigsten Moment beim 14:14 konnte das Team sich endlich wieder fangen und den Badenerinnen kontra bieten. Der Krimi war perfekt. Er wurde jedoch noch perfekter als der Matchball zum 18:16 für die Mutschlis auf der Badener Feldseite zu Boden ging. Erstmals hatte die 1. Damenmannschaft vom Mutschellen den Cup-Viertelfinal erreicht und Blut geleckt. In der Meisterschaft hielt sich die Siegessträhne obwohl ein Punkteverlust gegen Mellingen mit einem 3:2 Sieg zu verzeichnen war und auch der Cup-Viertelfinal gegen SV Lengnau aus der 3. Liga Pro konnte gewonnen werden. Die Mutschlis waren somit im Cup-Halbfinale. Zu diesem Zeitpunkt war auch bereits klar, dass das D1 des Volley Mutschellen aufgrund des grossen Vorsprungs nicht mehr vom 1. Platz verdrängt werden konnte. Dann kam anfangs März leider das Taucher-Wochenende der Mutschlis. Zuerst am Samstag, 02.03.2019, das Meisterschaftsspiel gegen Aarau, in welchem die Mutschlis während des ganzen Spiels kein Mittel gegen die Aarauer-Services fanden und somit deutlich mit 3:0 verloren und schliesslich das Cuphalbfinale am Sonntag, 03.03.2019. Auch an diesem Tag waren die Spielerinnen nicht in Topform. Zwar war in der Annahme deutlich bessere Qualität zu verzeichnen, doch häufig fehlte der Abschlusswille. Die Mutschlis konnten mit Aktionen, mit welchen sie sonst Spiele entscheiden konnten, kaum brillieren und eine unübliche Fehlerquote schlich sich ein. An diesem Tag musste sich das Team leider dem überlegenen Volley Seetal mit 3:0 (25:20, 25:21 und 25:21) geschlagen geben und verpasste den Einzug ins Cupfinale. Die Meisterschaft blieb weiter sehr erfolgreich und so ist das Team zum Saisonabschluss immer noch deutlich mit 10 Punkten Vorsprung vor Aarau auf Platz 1. Dieser 1. Platz ist eine kleine Sensation, die Ziele waren hochgesteckt, doch damit hatten wohl die wenigsten gerechnet. Die Mutschlis, als Aufsteiger aus der 3. Liga Classic der Saison 2017/18 schaffen den Doppelaufstieg in der Saison 2018/19. Somit werden nächste Saison beide 1. Teams des Volley Mutschellen in der 2. Liga, der höchsten regionalen Liga, spielen. Somit wird der Volley Mutschellen erstmals eine Damen 2. Liga-Mannschaft haben. Auch das Mixed-Team bleibt von Erfolg geprägt. Nach dem bereits früh klaren Meisterschaftssieg und somit dem Aargauermeister-Titel (erstmals) wird das Mixed-Team am Sonntag, 24.03.2019 um 15:00 Uhr im Aargauer Cupfinal gegen den Erzfeinden Los Unidos antreten. Die Mutschlis konnten bisher in den beiden einzigen Cupteilnahmen (2016/17 und 2017/18) den Cup gewinnen und werden dieses Jahr den Titel verteidigen. Jeder Fan ist willkommen in BBZ in Zofingen! Eine weitere kleine Sensation ist zu verzeichnen. Auch dank des Aufstiegs-Prozederes, einigen Aufstiegsverzichten und ein wenig Glück kann die 1. Juniorinnenmannschaft des Volley Mutschellen - aktuell U23 3. Liga - nächstes Jahr in der U23 2. Liga antreten und somit den Grundstein für den Nachwuchs des Damen 1 legen. Um die Vereinsstruktur zu erhalten und die Fanionteams in der 2. Liga langfristig zu sichern, sind einige Anpassungen notwendig. Aus diesem Grund werden ein zusätzliches Herren- und ein zusätzliches Damenteam neu eröffnet. Für diese beiden Teams suchen wir noch motivierte Spieler und Spielerinnen. Gerne könnt ihr euch auf der Homepage www.volley-mutschellen.ch über das Kontaktformular melden und wir werden euch den entsprechenden Teams zuordnen für ein Probetraining. Es sind sowohl Anfänger wie auch bereits erfahrene Spieler herzlich willkommen. Wir freuen uns auf euch und auf eine weitere erfolgreiche Saison 2019/20!


saisonende beim damen 1 und ein kleiner taucher in der endphase

Nebst dem Erfolg der Herren mit dem Ligaerhalt, darf das Damen 1 sich ebenfalls für eine fantastische Saison rühmen lassen. Nach dem grossartigen Januar, in dem die Spielerinnen komplett ungeschlagen und ohne Punkteverlust sogar den Aargauermeister 2018/19 VBC Kanti Baden im Achtelfinal aus dem Cup katapultierten, schien nichts mehr unmöglich. Weiter ging es schliesslich auch im Februar mit den erfolgreichen Spielen und so blieben die Mutschlis bis 3 Wochen vor Saisonschluss komplett ungeschlagen. Auch der Cup-Viertelfinal gegen Lengnau verlief ohne weitere Zwischenfälle, womit das Damen 1 des Volley Mutschellen erstmals einen Cup-Halbfinal erreichte. Dieses wurde am 03.03.2019 gespielt, direkt nach dem Meisterschaftsspiel gegen Aarau (2. Platz) am 02.03.2019.. Zu diesem Zeitpunkt war der 1. Platz in der 3. Liga Pro bereits gesichert und der Aufstieg in die 2. Liga - die höchste regionale Liga - somit zum Greifen nah. Den eigenen Teil am Aufstieg hatte das Team bereits getan, nun war alles abhängig von den Entscheidungen der Meisterschaftskommission über das Auf- und Abstiegsprozedere. Mit diesem Wissen im Hinterkopf starteten die Spielerinnen in den Match am 02.03.2019 gegen Erzfeind Aarau. Es braucht keine langen Sätze für die Berichterstattung des Spiels. Die Mutschlis standen deutlich verunsicherter und mit weniger Biss auf dem Feld, Aarau hingegen, gelang beinahe alles. Ein Service nach dem anderen prallte entweder direkt auf den Boden oder von der Annahme irgendwo an die Wand oder sonst wohin. Das Weiterspielen der Annahmen war dadurch deutlich erschwert, weswegen die Mutschlis bei den Angriffsaktionen eingeschränkt und somit nur wenig effizient handeln konnten. Das wars auch schon... Während des ganzen Spiels wurde es nicht besser und die Mutschlis fanden nie richtig in diesen Match, so mussten sie sich in relativ kurzer Zeit 3:0 geschlagen geben. An der Rangliste konnte auch der Sieg des Zweitplatzierten Aaraus nichts mehr ändern, doch für den Match am darauffolgenden Tag hätte die Situation merklich besser sein können. Wie auch immer... Ein gemeinsames Abendessen mit den Hardcore-Fans half für Ablenkung. Schliesslich am Sonntag mussten die Mutschlis erneut antreten, dieses Mal für den Cuphalbfinal gegen das überklassierte Volley Seetal (2. Liga). Dort waren die Spielaktionen wieder deutlich sicherer, die Annahmen besser und man konnte wieder in die Angriffskiste greifen. Leider fehlte hier teilweise die Konsequenz, um mehrmals anzugreifen. Fehler schlichen sich ein. Auch in Aktionen, welche die Mutschlis während der Saison 2018/19 häufig wieder zurück ins Rennen gebracht hatten - wie zum Beispiel am Service, war sichtliche Unsicherheit und eine erhöhte Fehlerquote spürbar. Dies reichte leider gegen das an diesem Tag überlegene Volley Seetal nicht. Mit 3:0 mussten sich die Mutschlis in ihrem ersten AG-Cuphalbfinale geschlagen geben. Die Resultate waren jedoch alles andere als deutlich mit 25:20, 25:21 und 25:21. Chancenlos waren die Mutschlis auf keinen Fall, mit einer leichten Anpassung der Fehlerquote wäre möglicherweise mehr drin gelegen und das motiviert für die nächste Saison 2019/20. Ein kleiner Taucher am Ende der Saison. Das darf nach einer solchen Saison auch mal dem besten Team passieren. Am 09.03.2019 mussten die Mutschlis schliesslich nochmals gegen Salina antreten. In diesem Mutsch galt: Fun before Win. Was sich auch am Resultat spiegelt. Die Spielpositionen wurden getauscht und es galt sich mal in der Rolle des anderen zurecht zu finden. Das klappte teilweise und teilweise nicht. Am Schluss konnte das Team sich auch mit der normalen Aufstellung nicht mehr fangen und verlor mit 3:2 gegen das damalige Tabellenschlusslicht. Halb so schlimm. Ein Match stand schliesslich noch an und da galt es nochmals alles zu geben und mit einem Knall aus der Saison zu gehen. Somit war es Zeit für das Schlussspiel gegen den VBC Oftringen am 16.03.2019. Der VBC Oftringen konnte mit einem 3-Punkte-Sieg gegen Mutsch noch einen Rang gut machen und somit Aarau vom 2. Platz verdrängen. Doch die Mutschlis hatten eigene Pläne - es galt die glorreiche Saison mit einem glorreichen Spiel abzuschliessen und das liess keine Niederlage zu. Endlich konnte das Team wieder die glänzenden Momente hervorholen, welche seit Februar teilweise verloren gegangen waren. Verteidigungsaktionen, an die wohl keiner mehr glaubte, Service-Serien, welche Hoffnung verleihen, Angriffsspiel, das überzeugt und ein Gegner, der sich mit einem 3:1 geschlagen geben musste. Somit waren die Mutschlis nun mit deutlichen 10 Punkten Vorsprung Leader der 3. Liga Pro und warteten auf die Meldung der Meisterschaftskommission bezüglich des Aufstiegs.





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