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Plan A is back– 6 Punkte mehr auf dem Konto



Am Samstag den 25. November 2023 reiste das D1 nach Kölliken, um ihr fünftes Meisterschaftsspiel gegen das D1 von Safenwil-Kölliken zu bestreiten. Bereits die Hinfahrt war nervenaufreibend bzw. voller Fluchwörter, die Sonntagsfahrer waren am Samstag unterwegs und es schneite – ihr wisst, was das auf den Schweizer Strassen bedeutet. Trotzdem schafften es alle (fast) pünktlich in die Garderobe für das Kick-Off. Vali, unsere Spionin, hat den Gegner einmal spielen gesehen und wertvolle Tipps aufgeschrieben. Ausserdem hat Gips-Coach-Claudia spontan entschieden, ihr Libero-Leibchen wieder mit Lynn zu tauschen. An dieser Stelle ein grosses Lob und Dankeschön an Lynn, die ihre Aufgabe als Passeuse mit Bravour gemeistert hat. Aline, die im letzten Cup-Match ebenfalls das Libero-Trikot trug, hat auch wieder ihre Aussen-Position eingenommen. Somit sind die Mutschellerinnen wieder mit Plan-A und fast vollzählig im Rennen (Lea B. wird uns ab Dezember nach ihrer Reise nach Nepal auch wieder tatkräftig unterstützen).

Somit konnte der erste Satz beginnen. Doch der Start war miserabel. Die Mutschlis konnten keine Annahme gut aufstellen, der Block wurde zu weit aussen gestellt und die Angriffe hatten zu wenig Power. So gerieten sie schnell in den Rückstand. Bei 4:9 nahm Coach Claudia ein Time-Out. Sie machte einen Annahme-Crash-Kurs, der jedoch nichts zu nützen schien. Die Safenwil-Köllikerinnen machten uns das Leben schwer. Es war Zeit für Spielerinnenwechsel. Aline kam für Lea T. rein und Gips-Claudia hatte ihr Comeback als Passeuse. Nun konnte die Aufholjagd beginnen. Die Mutschellerinnen, die zwischenzeitlich 9 Punkte (7:16) hinten lagen, kämpften mit allem, was sie hatten, und punkteten mit gut gesetzten Angriffen, schön geretteten Bällen und gutem «Gegnerinnenlesen». Es reichte jedoch knapp nicht und die Gastgeberinnen holten diesen Satz mit 25:21.

Doch das liessen sich die Mutschlis nicht gefallen. Im zweiten Satz hämmerten sie, was das Zeug hielt. Die Mannschaft hatte den Dreh raus. Da sie so viel Druck machen konnten und risikofreudig spielten, war auch der ein oder andere Fehler verständlich. Sie liessen sich nicht unterkriegen, fokussierten sich auf den nächsten Ball und konnten den Satz mit 25:16 für sich entscheiden.

Im dritten Satz galt es, diesen Pace zu halten und den zweiten Gewinnsatz zu holen. Diesmal konnte Mutsch viel Druck am Service machen. Einige Blockpunkte verhalfen uns ebenfalls zu einem guten Vorsprung. Schlussendlich konnte Gips-Claudia mit vier grandiosen Services abrunden zu einem verdienten 25:15.

Im vierten Satz war der Sieg schon zum Greifen nah. Jetzt musste noch der letzte Satz uns gehören. Die Mutschlis starteten gut (trotz der «Atemprobleme», da die Luft in der Halle sehr trocken war). Gerade zu Beginn hatte wieder Claudia mit fünf Services ein gutes Polster vorgelegt. Nadine konnte noch eine Schippe drauflegen und vier Servicepunkte machen. Die langen Ballwechsel konnte das Team fast immer für sich gewinnen und die Stimmung auf und neben dem Feld war super. Plan A ging auf. Schlussendlich konnten die Mutschlis mit 25:11 den vierten Satz und somit den Sieg nach Hause nehmen. Der Siegesjubel muss das Team noch ein bisschen verfeinern und üben, hoffentlich am nächsten Dienstag……


….Am Dienstagabend, 28. November 2023 stand das Meisterschaftsspiel Nummer 6 gegen VBC Mellingen D1 in der KSM an. Das Kick-Off bestand daraus, für jeden Buchstaben aus dem Wort «HOPP» Begriffe aufzuschreiben, die unser Team repräsentieren.

Happy – hyped – hammer – hunderttausend-Hände – organisiert – optimal vorbereitet – originell – optimistisch – Oktopus – power – putzig – positiv – phänomenal – passioniert – parat.

Die Mutschlis starteten gut ins Spiel und konnten mit starken Services die Gegnerinnen unter Druck setzen. Trotz den nicht immer sauber ausgeführten Bewegungsabläufen (Annahme, Angriff und Defense) konnten die Mutschellerinnen einen Vorsprung herausholen, welcher das gegnerische Team zu einem Time-Out zwang. Die im Time-Out genannten Punkte konnten die Mutschlis nicht optimal umsetzen und der Angriff war meistens weiterhin unplatziert und flog direkt auf die Gegnerin zu, was die Verteidigung ihrerseits um einiges erleichterte. Schlussendlich konnten wir den ersten Satz trotzdem 25:20 gewinnen.

Im zweiten Satz konnten die minimalistisch durchgeführten Bewegungsabläufe leider nicht verbessert werden und es kam Mitte Satz zu mehreren Wechseln auf dem Spielfeld. Auch die Verteidigung auf Position 1 führte zu einigen Missverständnissen. Beim Punktestand 15:17 kam Sophie, unsere Aussen-angreiferin, für die Dia-Position aufs Feld und konnte mit harten Angriffen ein paar Punkte für uns gewinnen. Am Service konnten wir nach wie vor die Mellingerinnen unter Druck setzen und gewannen auch den zweiten Satz mit 25:21.

Der dritte Satz konnten die Mutschellerinnen mit einer 4:0 Führung starten. Der Vorsprung konnte durch den ganzen Satz gehalten und unter anderem mit mehreren Serviceserien ausgebaut werden. Die Gegnerinnen verteidigten im 3. Satz sehr viel, was den Mutschlis die Möglichkeit gab, ihre Ausdauer zu testen. Das Joggen jeweils am Dienstagabend vor dem Training zeigte Wirkung, denn die langen Ballwechsel konnten die Mutschellerinnen meistens für sich gewinnen. Der dritte Satz gewannen die Mutschlis mit einem souveränen Vorsprung (25:13).

Das Meisterschaftsspiel konnte mit einer soliden Leistung 3:0 gewonnen werden. (Mit all den positiven und motivierenden Begriffen vom Kick-Off konnte das Spiel ja nur gewonnen werden😉.) Das Ziel ist es aber, für die nächsten Spiele die Power wieder vollständig zu aktivieren.

In beiden Meisterschaftsspielen konnten wir so viel singen wie noch nie. Die Zwerglis vom Mutschellen haben geblockt wie die Grossen. Unsere Stimmbänder sind nun auch trainiert und weiterhin startklar, wenn es heisst: “Wie viele Hände hat der Oktopus?”

GO TEAM!

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