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2017/18

D1: eine sehr gelungene Kalenderwoche 47

Bereits am Dienstag, 21.11.2017 startete das D1 in die Kalenderwoche 47. Das Spiel gegen Gränichen wurde auswärts ausgetragen. Der Hallenboden erinnerte mehr an Beachvolleyball, da er aufgrund seiner Beschaffenheit eher die Widerstandskraft von Sand hatte, einen weicheren Hallenboden hatten wir wohl noch nie.

Der Match startete pünktlich und gut. Schnell konnte das D1 sich absetzen auch wenn nur mit wenigen Punkten. Der Vorsprung konnte bis in die Satzhälfte sogar auf 14:8 ausgebaut werden. Das D1 schien sich dabei wohl schon zu sehr in Sicherheit zu wiegen, denn plötzlich wendete sich das Blatt. Gränichen verteidigte immer mehr Bälle und stellte die Mutschlis auf eine harte Geduldsprobe. Diese Geduld schien in einigen Momenten zu fehlen und so zwangen die Gränicherinnen die Mutschlis mit ihren guten Verteidigungsaktionen immer öfter zu Fehlern im Angriff. Schliesslich gelang Gränichen nicht nur das Auf- sondern auch das Überholen und so lieferten sich die beiden Teams in der Satzendphase ein Kopf an Kopf-Rennen. So fiel dann auch das Resultat aus - 26:24 für Gränichen.

Satz 2 hingegen verlief bereits zu Anfang Kopf an Kopf und die Teams schenkten sich nichts und ich meine wirklich nichts! Gränichen schien den Boden vor einer möglichen Ballberührung wahrlich zu beschützen. Sie kämpften um jeden Ball und dieser schien tatsächlich nicht auf den Boden zu wollen. Die Mutschlis waren in jeglicher Hinsicht gefordert. Risikomanagement, Geduld, Ausdauer, Spielintelligenz und viel Kampfgeist waren gefordert, um den Ball ins gegnerische Feld zu bekommen und jeden einzelnen Punkt hart zu erkämpfen. Beim Spielstand von 18:18 war es wieder einmal Myri, welche uns mit ihren Services einen gediegenen Vorsprung von 24:18 erspielte. Gediegen ist das richtige Wort, denn kaum war der Service verloren, wendete sich das Spiel wieder und Gränichen setzte wieder zum Kampf an. Irgendwie konnten die Mutschlis sich schliesslich - auch dank der Mitarbeit der Gegnerinnen - ins 1:1 retten mit 26:24.

Die Sätze 3 und 4 verliefen dann glimpflicher. Die Mutschlis dominierten deutlicher als in den Sätzen 1 und 2 und die Gränicherinnen kämpften noch immer, doch es schien als sei der "Pfus dusse". Es war noch immer schwierig den Defensekünstlerinnen einen Punkt abzugewinnen, doch es gelang deutlich schneller als zuvor und so konnten beide Sätze mit 25:16 gewonnen werden. Somit holte sich das D1 weitere 3 Punkte.

Aufgebot Mutsch:

Claudia D'Aniello (P), Myriam Scheuber (A), Aline Lorgé (A), Irina Schober (A), Valerie Roth (A), Silvana Scheuber (D), Lea Brem (D), Lynn Brem (M), Chiara Käppeli (M), Kristina Ehrsam (M)

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Am Sonntag stand dann der Spitzenkampf gegen Volley Möhlin an, welcher auch ein Kracher zu werden versprach. Möhlin der direkte Verfolger der Mutschlis fand den Weg nach Rudolfstetten bereits früh, doch die Juniorinnen, wollten uns nicht pünktlich starten lassen und so verzögerte sich der Beginn um 15 Minuten.

Um 17:15 Uhr startete dann der Spitzenkampf, in welchem es für die Mutschlis galt die Tabellenspitze zu verteidigen. Das Spiel verlief wie erwartet bereits zu Beginn Punkt für Punkt. Es war ein Spiel auf Druck. Es punktete stets das Team, welches den Druck herstellen und aufrecht erhalten konnte. In Satz Nr. 1 war das Mutsch - 25:16.

Satz Nr. 2 verlief für die Mutschlis dann deutlich schwieriger. Bereits am Satzanfang konnte nicht der notwendige Druck aufgesetzt werden sondern es kam Druck seitens Möhlin und dadurch zu vielen Annahmefehlern der Mutschlis. Schnell konnte sich Möhlin mit 4-5 Punkten in Vorsprung bringen und diesen auch über einen weiten Teil des Satzes mitnehmen. Die 5 Spielerwechsel und 2 Time-Outs von Mutsch waren lediglich über kürzere Strecken wirkungsvoll, konnten aber auf Dauer das Resultat nicht drehen. Schliesslich mussten sich die Mutschlis mit 25:22 geschlagen geben. Und so waren die Konten wieder ausgeglichen und das Spiel startete quasi von vorne.

Im dritten Satz liessen die Mutschlis den Möhlinerinnen jedoch kaum Luft zu atmen und erspielten sich jeden Punkt durch viele gute Services und gekonnte, abwechslungsreiche Angriffe. Besonders der Druck von unserem Service machte den Möhlin-Annahme-Spielerinnen mehr und mehr zu schaffen und Aline schlug schliesslich am Schluss noch ganz zu und machte den Sack zu. Mit einer Serviceserie von 6 Punkten und einigen ausgespielten Bällen konnte das Team vom Bergli schliesslich den 3. Satz deutlich mit 25:13 ergattern.

Der 4. Satz war dann wieder ausgeglichener und Möhlin konnte in der Satzmitte 4 Punkte Vorsprung erkämpfen. Beim Spielstand von 14:10 für Möhlin, war es schliesslich Zeit für ein Time-Out seitens Mutsch. Dieses fruchtete und zeigte deutlich seine Wirkung. Die Mutschlis erspielten sich 6 Punkte in Serie und überholten damit Möhlin. Dieses Gefühl trieb die Mutschlis zu Höchstleistungen an und weitere viele gute Verteidigungs- und Angriffsaktionen erschwerten Möhlin sichtlich ihr Spiel. Die Mutschlis hingegen waren vom Adrenalin gekickt und liessen sich das nicht mehr nehmen. Der Satzgewinn ging mit 25:19 an die Mutschlis.

Mit diesen beiden Siegen in der Woche 47 bleibt das D1 vom Mutsch ungeschlagen und ohne Punkteverlust an der Tabellenspitze. In der Vorrunde gilt es noch 3 Spiele zu spielen und 3 Gegner (Seetal, Aarau 2 und Frick) zu bezwingen. Aarau ist nun nach der Niederlage von Möhlin der direkte Verfolger, demnach wird die Vorrunde noch einen Kracher enthalten. Dieses Spiel sollte man nicht verpassen - Sonntag, 17.12.2017 um 15:00 Uhr.

Aufgebot Mutsch:

Michelle Gehrig (P), Claudia D'Aniello (P), Valerie Roth (A), Irina Schober (A), Myriam Scheuber (A), Aline Lorgé (A), Lea Brem (D), Silvana Scheuber (D), Nadine Gauch (M), Lynn Brem (M), Kristina Ehrsam (M), Chiara Käppeli (M)

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Auch im Cup erspielten sich die Mutschlis eine weitere Runde. Mit einem Sieg gegen den VBC Rupperswil 4. Liga von 3:0 sicherten sich die Mutschlis den Einzug in die 6. Runde des AG-Cup. Diese Runde wird am Donnerstag 30.11.2017 im Berikerhus in Berikon gegen die Damen 3. Liga Pro des VBC Mellingen gespielt. Somit kann das Team sich mit einer höher klassierten Mannschaft messen und schauen, was es rauszuholen gibt.

HOPP MUTSCH!!

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